Gebiss – häufige Form des Zahnersatzes


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Gebiss

Kaum jemandem gelingt es heute, sein Gebiss vollständig bis ins hohe Alter zu erhalten. Die Zähne leiden unter den Einflüssen, die täglich auf sie einwirken. Ob Tabakkonsum, Süßwaren, Alkohol, Tee oder Kaffee - all diese Dinge greifen die Zähne an, lassen sie sich verfärben und im schlimmsten Fall werden sie sogar so stark geschädigt, dass sie gezogen werden müssen.

Wenn nur ein oder zwei Zähne im gesamten Gebiss fehlen, mag das noch kein Grund zur Sorge sein. Müssen aber immer mehr Zähne entfernt werden, dann wird es Zeit, sich Gedanken über den passenden Zahnersatz zu machen.

 

Gebiss mit Zahnersatz ergänzen - welche Arten sind möglich?

Der Zahnersatz kann das natürliche Gebiss ergänzen oder es sogar vollständig ersetzen. Oft wird der Zahnersatz deshalb auch als die "dritten Zähne" bezeichnet. Müssen die zweiten Zähne, insgesamt 32 an der Zahl, wenn man alle vier Weisheitszähne mitrechnet, entfernt werden oder fallen sie aus, ist das Gebiss mit Zahnersatz aufzufüllen oder durch diesen komplett zu ersetzen.

Beim Zahnersatz muss man zwischen Brücken, Implantaten, Zahnprothesen, Kronen und Veneers unterscheiden, die allesamt Vor-, aber auch Nachteile mit sich bringen. Die Brücken beispielsweise werden dem festsitzenden Zahnersatz zugeordnet. Sie dienen vor allem als Zahnersatz, wenn nur kleine Lücken im Gebiss zu füllen sind. Allerdings müssen an beiden Seiten der Zahnlücke noch natürliche Zahnteile vorhanden sein, damit die Brücke einen festen Halt hat.

Das Zahnimplantat dagegen kann einen kompletten Zahn im Gebiss ersetzen. Es besteht in der Regel aus Titan und wird in den Kieferknochen eingesetzt. Dabei bildet es nicht nur den verlorenen Zahn, sondern auch die Zahnwurzel nach. Ist die Wunde erst einmal abgeheilt, kann der künstliche Zahn auf das Implantat aufgesetzt bzw. aufgeschraubt werden.

Die Zahnprothese zählt zu den Zahnersatzarten, die sich herausnehmen lassen. Es gibt Teil- und Totalprothesen. Die Teilprothese setzt sich aus Ersatzzähnen und einer Kunststoffklammer zusammen. Mit ihr lassen sich mehrere verlorene Zähne ersetzen. Die Totalprothese ersetzt dagegen das gesamte Gebiss des Menschen. Allerdings müssen alle Zahnprothesen vom Zahnarzt regelmäßig kontrolliert und neu unterfüttert werden. Nur dann kann man garantieren, dass sich der Knochen bedingt durch die Bewegung der Zähne nicht abbaut.

Die Kronen können wiederum bei einzelnen zu ersetzenden Zähnen im Gebiss zur Anwendung kommen. Sie können aus Metall, Keramik oder Kunststoff bestehen. Dabei wird jedoch nur der sichtbare Teil des Zahns rekonstruiert. Häufig wird die Krone eingesetzt, wenn die Vorderzähne beschädigt sind. Ebenfalls können Backenzähne überkront werden. Das ist häufig dann sinnvoll, wenn ein Loch so groß ist, dass eine Füllung nicht mehr in Betracht kommt. Allerdings muss die Stabilität des natürlichen Zahnrumpfes noch erhalten sein, um eine Krone aufsetzen zu können. Ist der Zahnrumpf nicht mehr stabil genug, kann man alternativ auf einen Stiftzahn setzen.

Bleibt noch das Veneer, das aus einer Halbschale aus Keramik besteht. Diese wird auf die Oberfläche des Zahns aufgeklebt. Mit dem Veneer lassen sich Zahnlücken, Fehlstellungen und Verfärbungen kaschieren. Es dient aber in erster Linie der Ästhetik.